Sonntag, 14. Juli 2013

Zurück vom Jakobsweg



Nach rund 250 km, die wir zu Fuß von Porto / Portugal bis Santiago de Compostela / Spanien unterwegs waren, sind wir nun völlig tiefenentspannt und erholt wieder zurück in der Heimat.

Der Caminho Português führte uns – zum Teil auf alten Römerwegen - durch wunderschöne Landschaften und malerische Dörfer und Städtchen. Wir hatten ja gehofft, keinen Regen abzubekommen. Mit der enormen Hitze, die uns das Laufen jeden Tag zu einer beschwerlichen Anstrengung machte, hatten wir jedoch nicht gerechnet. Jeden Tag wolkenloser Himmel mit Temperaturen von weit über 30°C. Daher sind wir meist früh losgelaufen, um nicht allzu lange in der Mittagshitze unterwegs zu sein. Danach haben wir uns an das Vorbild der Einheimischen gehalten und lange Siesta gemacht, um den Rest des Tages Sehenswürdigkeiten zu besuchen oder entspannt auf den Dorfplätzen bei kalten Getränken und leckerem einheimischen Essen die Seele baumeln zu lassen.

Diese Pilgerreise hat mich viel Schweiß und Kraft gekostet und manchmal bin ich bis an die Grenzen meiner Leistungsfähigkeit gegangen. Eine Herausforderung für Geist und Körper.
Jedoch sind das intensive Erleben, die Faszination des Weges, die Konzentration auf das Wesentliche und letztendlich die Freude, es geschafft zu haben, eine nachhaltige Bereicherung.

Die Beschreibung der einzelnen Wegetappen mit Bildern werde ich in den nächsten Tag auf meinem Pilgerblog einstellen.

After about 250 km that we’ve been walking from Porto / Portugal to Santiago de Compostela / Spain we are now back home - deeply relaxed and completely recovered.

The Caminho Português led us - partly on old Roman ways - through beautiful scenery and quaint towns and villages. We had hoped not to get any rain. But we had not expected the tremendous heat that turned our daily walk into an exhausting effort. Cloudless skies with temperatures well above 30° C, each and every day. Therefore, we usually started walking early to avoid the midday heat as much as possible. After that we did as the locals do and made ​​a long siesta and spent the rest of the day visiting places of interest or relaxing in the village squares with cold drinks and delicious local food.

This pilgrimage has taken a lot of sweat and strength and sometimes I reached the limit of my capabilities. A challenge for body and mind.
However, the intense experience, the fascination of the way, the concentration on the essentials and ultimately the joy of having made it, are a sustainable enrichment.
 

I will post photos and descriptions of the particular legs here within the next few days.



Kommentare:

stufenzumgericht hat gesagt…

Liebe Dagmar,
Willkommen zurück, deine Bilder machen so richtig Lust auf mehr, da werde ich gleich mal deinen Pilgerblog besuchen!
Herzlichst, Martina

Ankes Garten hat gesagt…

Liebe Dagmar,
wie schön, dass Du gut wieder zu Hause angekommen bist. Wenn ich Zeit habe, lese ich im Pilgerblog. Es war bestimmt wieder eine tolle Zeit.
Viele liebe Grüße
Anke

blauraute hat gesagt…

Liebe Dagmar,
herzlich willkommen zurück im Alltag. Mit Deinen Bildern hast Du mir schon Lust auf mehr gemacht. Ich werde Deinen Pilgerblog, wenn Du ihn vervollständigt hast, mit ganz viel Ruhe lesen. - Ich muss immer, wenn Du vom Jakobsweg berichtest an ein Gespräch, das wir vor langen Jahren mal im Institut geführt haben, denken. Wir standen zu Dritt zusammen: einer wollte zu Fuß nach Rom gehen, eine andere den Jakobsweg gehen und ich habe immer noch vor, den Donauradweg in Etappen bis zum Delta zu erkunden (einige Stücke habe ich schon geschafft). So verschieden unsere Ziele waren, so gut haben wir uns all die Jahre bis zu meinem Ausscheiden verstanden.
Dir einen guten Start in die Woche und liebe Grüße
Roswitha

Jeanie hat gesagt…

You write such beautiful travel post and your photos are splendid. Do take care of yourself, though, so you can enjoy the rest of the time. There is beauty in slowing down, too!

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